Feel
Robbie Williams
Wie du diesen Song lernst
Die Karte zu „Feel“ besteht aus 46 Lerneinträgen auf Niveau A2-: 16 Wörter auf Englisch, 5 Adjektive und 25 Verbformen. Fang mit hand, role und God an: Damit hört der Großteil der Zeilen auf, Ratespiel zu sein. Dieser Song steht und fällt mit seinen Verben: 25 verschiedene Formen gegenüber 5 Adjektiven, die Arbeit steckt also in der Konjugation. Auf diesem Niveau geht es ums Wiedererkennen: Wort hören, einordnen, weiter.
Die Wörter dieses Songs, in mehreren Sprachen
Jedes Wort hier unten stammt aus diesem Song und ist von uns übersetzt. Der Songtext steht hier nicht: Das sind die einzelnen Wörter, die du brauchst, um ihm zu folgen.
Wortschatz
| EN | ES | IT | FR | PT | NL | DE |
|---|---|---|---|---|---|---|
| hand | mano | mano | main | mão | hand | Hand |
| role | papel | ruolo | rôle | papel | rol | Rolle |
| God | Dios | Dio | Dieu | Deus | God | Gott |
Diese Karte enthält 13 weitere Wörter. Die Einträge begegnen dir, wenn du den Song spielst.
Adjektive
Was dir dieser Song beibringt
Niveau · A2-
- Vokabeln
- 16
- Adjektive
- 5
- Wortkombis
- 12
- Redewendungen
- 11
- Verbformen
- 31
- Quizfragen
- 35
Hintergrund
Über den Song
«Feel» ist eine Pop-Rock-Ballade des englischen Sängers Robbie Williams, geschrieben mit seinem langjährigen Partner Guy Chambers und produziert von Chambers und Steve Power. Der Song erschien am 2. Dezember 2002 bei Chrysalis als erste Single seines fünften Studioalbums «Escapology», das zwei Wochen zuvor herausgekommen war. Die Albumversion dauert etwas mehr als vier Minuten; für das Radio wurde eine kürzere Fassung vorbereitet.
Der Song entstand Jahre vor dem Album. Laut der Fan-Datenbank rwdb.info kam er aus einer spontanen Studiosession: Chambers spielte eine traurige Phrase auf dem Klavier, und Williams improvisierte einen Text über Depression und Erschöpfung. Williams erzählte später, der Tag, an dem er ihn schrieb, sei wahrscheinlich der traurigste Tag seines Lebens gewesen. 1999 wurde ein Demo aufgenommen, als der Sänger nach «Angels», «Millennium» und «Rock DJ» auf dem Höhepunkt seines Ruhms stand.
Das bekannteste Detail von «Feel» ist, dass die Stimme auf der Platte die des Demos ist. Beide Wikipedia-Artikel, zum Song und zum Album, erklären, dass Williams ihn 2002 für «Escapology», das größtenteils in Los Angeles aufgenommen wurde, noch einmal singen wollte, mit den neuen Aufnahmen aber nicht zufrieden war. Er hatte das Gefühl, ihn nicht so gut singen zu können wie an jenem ersten Tag, also bauten die Produzenten den fertigen Titel um den alten Gesang herum. Die Fanseite fasst es mit seinen eigenen Worten zusammen: Die Stimme, die man hört, ist das Demo.
Diese Entscheidung erklärt den Klang des Songs. Er beginnt fast nackt, mit Klavier und einer zerbrechlichen Stimme, und wächst langsam zu einem großen, filmischen Schluss mit den Streichern des London Session Orchestra, Slidegitarren und sanftem Chorgesang im Gospelstil. Der raue, etwas müde Ton des Demos passt besser zum Thema, als es eine glatt polierte Studioaufnahme getan hätte.
Der Text ist ein Geständnis. Der Erzähler fühlt sich verloren in der Rolle, die ihm der Ruhm gegeben hat, und gibt zu, dass er seine eigenen Gedanken nicht versteht. Er sagt, er würde gern Kontakt zu anderen Menschen aufnehmen, und er spricht mit Gott, der sich über seine Pläne nur zu amüsieren scheint. Was er wirklich will, ist einfach: eine echte Liebe erleben und sich im eigenen Leben zu Hause fühlen. Stattdessen hat er das Gefühl, dass all die Energie in ihm verschwendet wird.