Non ti scordar mai di me
von Giusy Ferreri
- Sprache
- Italienisch
- Erschienen
- 2008
- Genre
- pop
- Niveau
- A2+
- Schwierigkeitswert
- 646
- Dauer
- 3:28
Wie du diesen Song lernst
Die Karte zu „Non ti scordar mai di me“ besteht aus 42 Lerneinträgen auf Niveau A2+: 14 Wörter auf Italienisch, 7 Adjektive und 21 Verbformen. Das Glossar ist der Anfang: sera, luna und nostalgia sind die Schlüsselwörter des Songs. Dieser Song steht und fällt mit seinen Verben: 21 verschiedene Formen gegenüber 7 Adjektiven, die Arbeit steckt also in der Konjugation. Auf diesem Niveau geht es ums Wiedererkennen: Wort hören, einordnen, weiter.
Die Wörter dieses Songs, in mehreren Sprachen
Jedes Wort hier unten stammt aus diesem Song und ist von uns übersetzt. Der Songtext steht hier nicht: Das sind die einzelnen Wörter, die du brauchst, um ihm zu folgen.
Wortschatz
| IT | EN | ES | FR | PT | NL | DE |
|---|---|---|---|---|---|---|
| sera | evening | tarde, noche | soir | noite |
Was dir dieser Song beibringt
Niveau · A2+
- Vokabeln
- 14
- Adjektive
- 7
- Wortkombis
- 6
- Redewendungen
- 10
- Verbformen
- 21
- Quizfragen
- 35
Hintergrund
Über den Song
«Non ti scordar mai di me» ist das Lied, das Giusy Ferreri fast über Nacht von einer Fernsehkandidatin zu einer der bekanntesten Stimmen Italiens machte. Zum ersten Mal war es am 27. Mai 2008 zu hören, im Finale der ersten italienischen Ausgabe von X Factor, und drei Tage später, am 30. Mai 2008, erschien es bei Sony BMG und Ricordi als Single. Ferreri, 1979 in Palermo geboren, war in der Kategorie der über 25-Jährigen angetreten und belegte in der Show den zweiten Platz. Vor der Sendung hatte sie jahrelang mit kleinen Bands gesungen und als Kassiererin in einem Supermarkt gearbeitet, und diese gewöhnliche Herkunft wurde in jenem Sommer Teil der Geschichte, die die italienische Presse über sie erzählte.
Geschrieben wurde das Lied für sie von Roberto Casalino, der den Text verfasste, und Tiziano Ferro, der zusammen mit Casalino die Musik komponierte. Ferro war bereits einer der erfolgreichsten italienischen Sänger seiner Generation, und seine Beteiligung verschaffte der neuen Künstlerin einen starken Start. Einen Monat nach der Single, am 27. Juni 2008, wurde das Lied zum Titelstück einer Debüt-EP, und im November desselben Jahres kam es auf ihr erstes vollständiges Album, «Gaetana», benannt nach ihrem eigenen zweiten Vornamen. Die italienische Ausgabe des Albums enthielt außerdem eine spanische Version des Liedes, «Nunca te olvides de mí», die Ende Dezember 2008 in Spanien veröffentlicht wurde.
Das Lied ist eine Ballade über eine zu Ende gegangene Liebe, gesungen von jemandem, der nicht wütend, sondern wehmütig ist. Es beginnt mit einem Wunsch im Konditional: Wäre der andere an diesem Abend noch da, wäre alles besser, sogar der Mond, der jetzt kleiner wirkt als je zuvor. Dann folgt die Angst, dass die Zeit die letzten Spuren der Beziehung auslöschen wird. Der Refrain ist eine immer wieder wiederholte Bitte: mich niemals zu vergessen, sich sogar an ihre kleinen Gewohnheiten zu erinnern, weil das, was sie hatten, echt war und keine Nebensache. Die Sängerin nennt die Geschichte das bezauberndste Märchen, das sie je geschrieben hat, eines, dessen glückliches Ende sicher schien. In der zweiten Strophe räumt sie ein, dass ein Teil der Schuld vielleicht bei ihr liegt, weil sie glaubte, es würde ewig halten, und sie stellt fest, dass Dinge sich abnutzen und ohne Vorwarnung verschwinden können.
Für Italienischlernende ist das Lied vor allem wegen seines Titels nützlich. «Non ti scordar» ist ein VERNEINTER IMPERATIV an eine einzelne Person, und im Italienischen wird diese Form auf eine Weise gebildet, die die meisten Lernenden überrascht: «non» plus Infinitiv, kein konjugiertes Verb. Hier erscheint der Infinitiv «scordarsi», vergessen, zudem in seiner verkürzten poetischen Form ohne Endvokal, mit vorangestelltem Reflexivpronomen. Der Rest des Liedes ist ein kleiner Rundgang durch weitere Modi und Zeiten: ein Congiuntivo imperfetto in einem Bedingungssatz, drei Condizionali presenti, zwei einfache Futurformen, ein Congiuntivo passato nach einem Superlativ, ein Passato prossimo mit «essere» und die pronominale Konstruktion mit der Bedeutung weggehen. Dazu kommen der Alltagsausdruck «fare a meno di», auf etwas verzichten, und das Adverb «in fondo», das so viel wie letztlich oder im Grunde bedeutet.