Le donne lo sanno
von Ligabue
- Sprache
- Italienisch
- Erschienen
- 2005
- Genre
- rock
- Niveau
- A2+
- Schwierigkeitswert
- 621
- Dauer
- 4:26
Wie du diesen Song lernst
„Le donne lo sanno“ bringt 14 Wörter auf Italienisch, 5 Adjektive und 23 Verbformen mit — 42 Lerneinträge insgesamt, Niveau A2+. Fang beim Glossar an: donne, cuore und testa kommen immer wieder vor, die kennst du also am besten zuerst. Dieser Song steht und fällt mit seinen Verben: 23 verschiedene Formen gegenüber 5 Adjektiven, die Arbeit steckt also in der Konjugation. Auf diesem Niveau geht es ums Wiedererkennen: Wort hören, einordnen, weiter.
Die Wörter dieses Songs, in mehreren Sprachen
Jedes Wort hier unten stammt aus diesem Song und ist von uns übersetzt. Der Songtext steht hier nicht: Das sind die einzelnen Wörter, die du brauchst, um ihm zu folgen.
Wortschatz
| IT | EN | ES | FR | PT | NL | DE |
|---|---|---|---|---|---|---|
| donne | women | mujeres | femmes | mulheres |
Was dir dieser Song beibringt
Niveau · A2+
- Vokabeln
- 14
- Adjektive
- 5
- Wortkombis
- 6
- Redewendungen
- 10
- Verbformen
- 23
- Quizfragen
- 35
Hintergrund
Über den Song
«Le donne lo sanno» ist einer der bekanntesten Songs von Luciano Ligabue, dem Sänger, Schriftsteller und Filmregisseur, der seit Anfang der Neunziger die zentrale Figur des italienischen Rock ist. Ligabue hat ihn selbst geschrieben, und er erschien im Februar 2006 als dritte Single seines achten Studioalbums «Nome e cognome». Das Album war am 16. September 2005 bei Warner Music Italy herausgekommen, und als dieser Song ins Radio kam, hatte es bereits zwei Hits hervorgebracht, «Il giorno dei giorni» und «L’amore conta». Aufgenommen wurde die Platte zwischen Februar und April 2005 im Zoo Studio in Correggio, der Kleinstadt in der Emilia, in der Ligabue geboren wurde und wo er bis heute lebt und arbeitet.
Das Thema des Songs steht schon unverblümt im Titel, und die italienische Enzyklopädie beschreibt ihn als ausdrückliche Anerkennung der Überlegenheit der Frauen gegenüber den Männern: an Beharrlichkeit, an der Fähigkeit, viele verschiedene Dinge gleichzeitig zu tun, und an der Sanftheit, mit der sie denken und handeln. Der Sänger spricht nicht für die Frauen; er spricht als Mann, der sie beobachtet und Strophe um Strophe zugibt, dass sie etwas zuerst verstanden haben und er nicht. Der Refrain kehrt immer wieder zur selben Idee zurück, ohne je zu benennen, was die Frauen eigentlich wissen, und dieses Schweigen ist der ganze Kniff des Textes: Was immer es ist, sie wissen es seit jeher, und sie wissen es vor allen anderen.
Um diese Idee herum entwirft der Song ein kurzes Porträt sehr unterschiedlicher Frauen. Da sind die, die die Liebe erklären können oder zumindest versuchen, einem eine Erklärung zu entlocken; da sind die, die fehlen, und die so zu fehlen verstehen, dass es mehr wehtut; da sind die, die allein durch einen Blick begreifen, woher ein Mensch kommt. In der Bridge weitet sich die Perspektive zu etwas beinahe Dunklem: Frauen werden als vertraut mit dem äußersten Rand der Lust und dem äußersten Rand des Grauens beschrieben, als Kennerinnen von Orten und Stimmen, die der zuhörende Mann nie erreichen wird. Es ist ein Kompliment, aber kein bequemes.
Musikalisch ist der Titel geradliniger Alternative Rock von viereinhalb Minuten, getragen von der Band, mit der Ligabue damals tourte: Federico Poggipollini und Niccolò Bossini an den Gitarren, Antonio Righetti am Bass, Fabrizio Simoncioni an Keyboards und Backgroundgesang und Alessandro Lugli am Schlagzeug. Als Produzenten werden Fabrizio Barbacci, Luca Pernici und Ligabue genannt. Das Arrangement wächst im wiederholten Teil, in dem dieselben Zeilen zuerst mit dem Verb für «können» und dann mit dem Verb für «wollen» gesungen werden, sodass aus einer Aussage darüber, was Frauen können, eine Aussage darüber wird, was Frauen wollen. Dieser eine Austausch ist das emotionale Scharnier des Songs und zugleich der Grund, warum er live so gut funktioniert.